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Thema der Woche KW 28
Sonntag, 05.07.2009

Sonntag, 5.7.2009
Mk 6, 1b‑6: „Nirgendwo gilt ein Prophet so wenig wie in seiner Vaterstadt“. – Und in seiner Vaterstadt konnte Jesus keine einzige Machttat tun (V. 5).
von Msgr. DDr. Werner Reiss
 
Den kennen wir allzu gut, weil wir seine Familie kennen. Zimmermann, Kleinunternehmer. Wer alles kennt, hat nichts zu erwarten. Die Machttaten Gottes binden sich nicht an das, was man zu kennen glaubt, sondern an das, was wir erhoffen. Das hat nichts mit Wundergläubigkeit zu tun, aber viel mit Aufgeschlossenheit. Wer nur das Gewohnte wiedererkennen will, dem ist nicht zu helfen. – Österreich, besonders Wien, hat eine respektable Geschichte des Prophetenmordes. Es gibt viele Erneuerer des Geistes, die nach einer Ära des Duckmäusertums "heimgeholt" wurden, viele von ihnen posthum. Natürlich ist nicht jeder, der sein Ego hinaustrommelt, ein Prophet. Aber unser Land ist schon ein Experimentierfeld, in dem man die Unterscheidung der Geister lernen kann.

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