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Thema der Woche KW 23
Sonntag, 31.05.2009
Gedanken zum Sonntagsevangelium und zu allen Texten zu Pfingsten
von Msgr. DDr. Werner Reiss
Pfingsten ist die Entfaltung der Ostererfahrung, und die lässt sich nicht begrenzen. Warum dann das liturgische Pfingsten an einem Tag? Wohl, um die verschiedenen Geisterfahrungen des Urchristentums „gebündelt“ darzustellen. Das ist besonders bei Lukas spürbar. Die Geistsendung ist die Auferstehungserfahrung, die sich in der Sendung der Gläubigen manifestiert. Geist bedeutet das Inne‑Werden der eigenen Vitalität, der gebrochenen Natur, die Gott nicht absterben lässt, sondern zu einer neuen Existenz auferstehen lässt, nicht erst an der Todesschwelle, sondern überall dort, wo den Mächten des Todes entgegengetreten wird. Pfingsten ist kein Tag der Berauschten, sondern ein Tag der nüchtern Gewordenen.
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