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Thema der Woche KW 39
Samstag, 20.09.2008

Mt 20, 1-16a - Die Arbeiter im Weinberg
von Msgr. DDr. Werner Reiss

Die Letzten bekommen als Erntehelfer dasselbe wie die Ersten, wie ausgemacht. Das natürliche Rechtsempfinden wehrt sich dagegen. Denn die Letzten haben weniger gearbeitet.
Selbstverständlich bestehen wir als Christen auf Leistungsgerechtigkeit. Wir setzen uns hoffentlich ein für faire Preise und dazu für einen internationalen Lastenausgleich. Dieser Lastenausgleich hat eine Zukunftsperspektive. Wichtig ist der Beitrag der reichen Länder, der Beitrag der Schwellenländer, damit ein neues wirtschaftlich vernünftiges und ethisches Denken Fuß fasst. Aber es gibt noch eine andere Perspektive, und die verweist nicht auf ein imaginäres „Himmelreich“, sondern hat genauso handfest mit unserer Realität zu tun. Die Letzten bekommen dasselbe wie die Ersten. Die Letzten, das sind die begabten Kinder (für die zu wenig getan wird), aber auch die unbegabten (für die auch zu wenig getan wird). Die Kommunikationsmächtigen (für die braucht man wenig zu tun) wie die Kommunikationsohnmächtigen (für die müsste man sehr viel tun) - das Evangelium ist also zukunftsoffen und zukunftsfordernd.

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