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Gedanken zum Evangelium
Sonntag, 31.01.2010

Sonntag, 31. Jänner 2010
Lk 4,21‑30, „Kein Prophet ist in seiner Vaterstadt willkommen“
Gedanken von Msgr. DDr. Werner Reiss
Es geht um die überfordernde Botschaft, die zu sehr mit der lokalen Größe verbunden ist. Eine Größe, die sich dafür hält. Zum Beispiel ist Wien eine klassische Stadt der Prophetenmörder, der Vertreibung des Geistigen. Die Haltung des „Mir‑san‑mir“ verbündet sich immer wieder mit der Gewalt. Wer sagt denn, dass dieser Prozess abgeschlossen ist? Der Eintritt in die Freiheit ist zwar gratis, aber nicht umsonst.

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