St. Johannes-Nepomuk-Kapelle  

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Gedanken zum Sonntagsevangelium
Sonntag, 14.03.2010

Sonntag, 14. März 2010
Lk 15, 11‑32, „Kind, du bist alle Zeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein“ (V. 31)
Gedanken zum Evangelium von Msgr. DDr. Werner Reiss
 
Das Gleichnis von den beiden verlorenen Söhnen muss als solches gewürdigt werden. Denn es geht ja nicht nur um den, der sich ein Herz nimmt, um zurückzukehren, und lieber Schweinefutter frisst – das er gar nicht bekommt –, sondern auch um den anderen, der in seiner Arbeitsamkeit und Wohlanständigkeit verharrt und den Bruder daher nicht wieder erkennen will. Das stellt uns mitten in alle Spannungen, in denen wir leben. Es geht doch nicht nur um „Integration“, hier im kleinsten Bereich, sondern um die Frage nach dem Vater, der uns entgegenkommt.

www.johanneskapelle.at 19.03.2026